Ausgangssituation
Im April 1995 trat die Stiftung Weiterbildung im Rahmen des Fortbildungsvertrages über die ÖTV, durch die Fortbildungsbeauftragte Iris Herold mit der Wing Tsun Schule Bremen in Kontakt.

Mit der Idee, FahrerInnen der BSAG Selbstverteidigung näher zu bringen, bearbeitete

Si-Suk Otfried Glaser im April 1995 ein speziell auf die FahrerInnen abgestimmtes Konzept.

Hierbei geht es darum, den Frauen einen Einblick in die einfachsten, aber effektivsten Möglichkeiten der Selbstverteidigung zu verschaffen.

Zunächst einmal soll durch einfache, “leicht erlernbare“ Übungen ein Weg geebnet werden, der es auch ängstlichen oder zurückhaltenden Frauen ermöglicht, ein grundsätzliches Selbstbewußtsein zu erlangen, bei dem die Intimsphäre der eigenen Person gewahrt wird und frauenspezifische Blockaden in Bedrohungssituationen abgebaut werden.

Grundlage ist hier die Tatsache, daß Frauen, die gegenüber einem potentiellen Aggressor Selbstbewußtsein bewiesen indem Sie sich zur Wehr setzten, in 85 % der Fälle (laut Statistik) den Angreifer von seiner Tat abbringen konnten.

Eine große Rolle spielt hierbei sicher auch, daß eine Frau, die weiß, daß sie sich im Ernstfall wehren kann, mit einer ganz anderen Selbstsicherheit diesen Situationen begegnet und schon deshalb wesentlich seltener Zielscheibe möglicher Angriffe und Erniedrigungen ist.