Rahmenbedingungen
Die Seminare beinhalten fünf Trainingseinheiten à zwei Stunden, von denen drei in der örtlichen Wing Tsun Halle stattfinden.

Betreut von zwei Trainern, wird dem Konzept entsprechend gearbeitet.
Hierbei wird besonders großen Wert auf realitätsnahe Alltags- und Berufssituationen gelegt.

Ein speziell für das Berufsbild der Straßenbahn- und BusfahrerInnen konzipierte Trainings- und Schulungsprogramm wird modifiziert unterrichtet, wobei der Schwerpunkt auf realitätsbezogenen Handlungsmustern liegt.

An jedem Kurs nehmen ca. zwölf BSAG-Bedienstete teil. Diese werden zusätzlich von einer geschulten Psychologin begleitet, deren Aufgabe darin besteht, Rollenspiele zu koordinieren und in Supervisionsgesprächen aufgetretene Probleme zu erkennen und im Einzel- bzw. Gruppengespräch zu behandeln.

Auf Grund möglicher emotionaler „Aussetzer“, ist es zwingend notwendig, psychologisch geschulten Beistand bei diesen Seminarreihen zu haben.

Nach jeder Trainingseinheit räumen wir uns genügend Platz ein, um Supervision zu ermöglichen.

Die zwei verbleibenden Trainingseinheiten finden im örtlichen Straßenbahndepot statt. Hierbei soll das zuvor in der Halle Erlernte und Erprobte in realer Arbeitsathmosphäre umgesetzt werden.

Nach einer theoretisch und praktisch vorgeführten Gefahrenanalyse vor Ort, geht es „ans Eingemachte“.

Der letzte Außentermin beschäftigt sich mit real vorkommenden Situationen und deren Bewältigung im Berufsalltag.

Notwehrsituationen werden glaubhaft simuliert, so daß die TeilnehmerInnen überprüfen können, ob und inwieweit sie in der Lage sind, das zuvor Erlernte in einer Streßsituation, ohne lange überlegen zu müssen, umzusetzen. Unter „enormen Hormonschüben“ versuchen die KursteilnehmerInnen einem jeweiligen Angriff unsererseits so gut wie möglich zu begegnen.