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Das Formentraining gibt einen ersten Anhaltspunkt für die zu übenden Bewegungen, die später in der Praxis (Anwendung) ihre Bedeutung finden.
2. Als zweiten Punkt lernt der Schüler das einarmige CHI SAO (Dan Chi Sao) bzw. als leicht fortgeschrittener Anwender das CHI SAO (klebende Arme).
Das LAT SAO-Programm (Sparingsprogramm) von Keith R. Kernspecht entwickelt, soll den Schüler darin motivieren, die zuvor gelernten Bewegungen in einer freien Kampfsequenz anzuwenden. Hierbei wird frei kombiniert und die zuvor gelernten Techniken angewendet.
3. Die dritte Stütze im Wing Tsun Training ist das Sparring mit Schutzausrüstung. Spezifisches Krafttraining am Sandsack, am Wandsack, der Holzpuppe oder mit Hanteln, erfüllt den Zweck der Körperkräftigung.
WingTsun ist so konzipiert, daß der Anfänger eine erste „keine“ Idee von den Bewegungen des WingTsuns bekommt. Diese Idee, durch die SIU NIM TAO vermittelt, beinhaltet eine unglaubliche Vielzahl an Möglichkeiten der Anwendung. Erst wenn der Schüler eine gewisse Zeit überschritten hat, kommt er in den Genuß der zweiten Form.
Im WT ist die Anrede und der Respekt gegenüber dem Trainer nicht förmlich distanziert, sondern eher familiär, ebenso ist die Ansprache und Umgangsform während des Trainings. Im modernen WingTsun-Unterricht lernt der Schüler, die für ihn notwendigen Bewegungen, abhängig seines eigenen Wissensgrades. Der Lehrer bzw. Ausbilder ist bedacht darauf, seinem To Dai (Schüler) die jeweiligen Techniken zu vermitteln, die seinem Wissenstand entsprechen. Somit ist gewährleistet, daß eine kontinuierliche Bearbeitung und Weiterentwicklung des Erlernten und neu zu Lernenden gesichert ist.
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